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Am 1. Mai Neonaziaufmärsche in Würzburg und Schweinfurt verhindern
In beiden Städten haben sich Bündnisse "Bunt, statt braun" gebildet.
Die VVN-BdA Würzburg arbeitet mit im Bündnis Würzburg ist bunt, statt braun!
Beide Städte verbieten die die Aufmärsche der Neonazis. Die VVN-BdA begrüßt dies.
Dennoch kein Grund zur Entwarnung
In der Vergangenheit wurden diese Verbote vor Gericht immer wieder gekippt. Wir müssen uns auch hier für den Ernstfall vorbereiten. Die VVN-BdA wird sich dafür einsetzen, dass die Vorbereitungen des Bündnisses weiter gehen.
Fahrt zum KZ Buchenwald - Sonntag, 11.April 2010
Besuch der internationalen Gedenkfeier zum 65. Jahrestag der Selbstbefreiung
Am 11. April 2010 ist der 65. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald. Zu diesem Anlass laden wir alle Menschen, die sich für eine Welt des Friedens und der Freiheit einsetzen, zu unserer diesjährigen Busfahrt an die Gedenkstätte ein.
Die VVN-BdA organisiert in Kooperation mit dem Sobima .e.V. ab Würzburg und Schweinfurt eine Fahrt zur Gedenkstätte Buchenwald. Es besteht die Möglichkeit an einer Führung über das Gelände teil zu nehmen, eine umfangreiche Austellung zum Lager zu besuchen. Danach besteht die Gelegenheit an der Gedenkveranstaltung teil zu nehmen.
Im Lager litten und starben Menschen aus vielen Ländern. Zigtausende wurden hier zu Tode gequält und umgebracht. Die Überlebenden leisteten einen Schwur, den Schwur von Buchenwald: nicht zu ruhen ehe alle Schuldigen bestraft sind, den Faschismus mit seinen Wurzeln zu vernichten und für eine Welt des Friedens und der Freiheit einzutreten. Jährlich kommen, anlässlich des Jahrestags, Überlebende und nachgeborene Antifaschisten in diesem Sinne zusammen.
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Würzburg | Schweinfurt |
| WÜ - Hauptbahnhof 7:45 Uhr (Treff Bahnhofshalle, vor Zeitungsladen Transfer nach SW mit Bahn oder PKW)
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DGB-Haus 8:30Uhr Wilhelm-Leuschner-Str.2, SW
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| Fahrkarten erhalten Sie ab dem 1. März für 10€ an folgenden Vorverkaufsstellen:
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- Buchladen Neuer Weg
Sanderstraße 23-25, WÜ Tel. 0931/35591-0 www.neuer-weg.com
- Plattenladen H2O
Karmelitenstr. 28, WÜ
- Kopierladen Wyczislok
Zeller Straße 9, WÜ
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- DFG-VK-Büro
Gabelsbergerstr. 1, SW Tel. 09721-185555 (AB) (Dienstag nachmittags von 15-18 h)
- Buchhandlung Collibri
Markt 19, SW Tel. 09721-22763
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| Mehr Informationen:
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Das Lager Buchenwald
Auch dieses Jahr lädt der Kreisverband Würzburg der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) und Sobima e. V. Schweinfurt (Selbstorganisierte Bildungs- und Medienarbeit) anlässlich des Jahrestags der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 1945 zu einer Busfahrt an die Gedenkstätte ein.
Zum 65. Jahrestag dieses Ereignisses möchten wir uns bei allen Antifaschistinnen und Antifaschisten bedanken, die uns regelmäßig auf diese Reise in die Vergangenheit begleitet haben und dies sicherlich auch künftig tun werden. Hier, am Ort des Geschehens, wird die Geschichte zumindest ansatzweise spürbar – keine schöne, aber eine intensive und wichtige Erfahrung, die uns die Kraft gibt uns heute gegen Faschismus und Neofaschismus einzusetzen.
Wir müssen wachsam und aktiv bleiben gegen faschistische Aktivitäten und Propaganda. Wir dürfen nicht zulassen, dass die entsetzlichen Gräueltaten unter der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Vergessenheit geraten. Es ist unser aller Pflicht, die nachfolgenden Generationen über das dunkelste Kapitel in der jüngeren Geschichte unseres Landes aufzuklären und die Erinnerung daran wach zu halten, damit sich ein derartiges Verbrechen an der Menschheit niemals wiederholt. Am 9. November 1993 wurde im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald das Jüdische Mahnmal geweiht. Dort, wo der jüdische Block 22 stand, wurde es aus Steinen des Buchenwalder Steinbruchs erbaut und trägt den Psalm 78,6 in deutscher, englischer und hebräischer Übersetzung als Inschrift:
„Auf dass erkenne das künftige Geschlecht, die Kinder, die geboren werden, dass sie aufstehen und erzählen ihren Kindern.“
Die heutige Gedenkstätte
Die heutige Gedenkstätte Buchenwald ist Teil der von der Bundesregierung und vom Land Thüringen getragenen Stiftung „Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora“. Zu besichtigen sind u. a. das ehemalige Lagergelände mit Torgebäude, der Arrestzellenbau, das Krematorium und die Kammergebäude, die Desinfektionskammer, Reste vom SS-Zoo und der SS-Führersiedlung, der Steinbruch, der Friedhof der Toten des „Speziallagers 2“, das Mahnmal mit der Figurengruppe von Fritz Cremer und der Friedhof am Mahnmal. Gedenksteine und Denkmale erinnern an die im KZ Buchenwald begangenen Verbrechen.
Über die Geschichte Buchenwalds informieren vier große Dauerausstellungen:
| Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald |
| Überlebensmittel-Zeugnis-Kunstwerk-Bildgedächtnis mit künstlerischen Werken von Häftlingen aus der Zeit von 1937 bis 1945 |
| Geschichte des sowjetischen Speziallagers 2 |
Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald
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Neben diesen Dauerausstellungen werden regelmäßig unterschiedliche Wanderausstellungen gezeigt. Lagergelände, Außenanlagen und Mahnmal sind täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich.
Mit der alljährlichen Busfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald wollen wir an die Geschehnisse erinnern, die den Häftlingen dort widerfahren sind. Das sind wir allen ermordeten Menschen und ihren Angehörigen schuldig, denn:
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen
| zum Anfang | Do. 14. bis Sa. 16. Mai 2009 - Würzburg | 8.30-19 Uhr
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Der «Zug der Erinnerung» in Würzburg
Die fahrende Ausstellung zu den Deportationszügen - Auf Spurensuch in Würzburg
Öffungszeiten: Mi-Sa 14.-16. Mai 2009 jeweils 8.30-19 Uhr. Termine für Schulklassen möglich Anfragen zu Gruppenterminen bitte an info@zug-der-erinnerung.eu
Deutschland während der NS-Zeit:
Zivile Kommandos der Staatspolizei holen Kinder aus ihren Wohnungen und Schulen. Man treibt sie auf Bahnhöfe, dann in die Waggons der "Deutschen Reichsbahn". Bewacht von Soldaten des Hitler-Regimes geht die Fahrt nach Osten. An dieses Ziel werden tausende Züge aus ganz Europa geschleust. Das Ziel heißt Vernichtung.
Es sind jüdische Kinder, Sinti und Roma und Kinder von Eltern, die die Nazis bekämpfen. Nur wenige Kinder kehrten zurück. Auch Kinder aus Würzburg fuhren mit den Zügen in die Vernichtungslager. Es besteht die Möglichkeit der Spurensuche in den Archiven im Zug sowie selbst mit Dokumenten oder Berichten über persönlich Erlebtes die Archive zu erweitern. Die Ausstellung will auch rollendes Archiv sein, das Zeitzeugnisse vor dem Vergessen bewahrt.
Bitte helfen Sie mit, die verschollenen Kinder dem Vergessen zu entreißen, damit sich ihr Schicksal nie wiederholt.
- Wer waren die Opfer?
- Gibt es Spuren der Kinder?
- Gibt es Fotos und Briefe?
Informationen und Material zur Ausstellung und zur Vorbereitung:
Ausstellungsfaltblatt |
Video zum Download |
Ausstellungs-DVD
Für den Unterricht:
Unterrichtsmaterial | Didaktische Anregungen | Kontakt
Mehr Informationen auf der Projektseite:zug-der-erinnerung.eu
Kontakt: info@zug-der-erinnerung.eu
Im Jahre 2007 wurde die Idee des "Zugs der Erinnerung" erstmals in die Realität umgesetzt; damals noch mit einer improvisierten Kleinausstellung - die erste Station damals war Würzburg. Mehr im Archiv.
"Faschismus ist keine Meinung,
sondern ein Verbrechen!"
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