Do. - So. 28.-31. August
Bayern: Antifa-Jugendcamp 2008
Vom 28. - 31. August 2008 findet in Geretsried das zweite bayernweite antifaschistische Jugendcamp statt.
Ziel des Camps ist es, dass Jugendliche der verschiedenen antifaschistischen Spektren sich besser kennenlernen, weitere MitstreiterInnen für ein antifaschistisches Engagement gewonnen und Kontakte zwischen den antifaschistischen Kräften geknüpft werden. Zur Teilnahme und Unterstützung sind alle Jugendgruppen und Einzelpersonen aus dem gewerkschaftlichen, linken, autonomen, bürgerlichen und kirchlichen Spektrum, die antifaschistisch aktiv sind oder werden wollen, herzlich eingeladen. Wir wollen Erfahrungen austauschen, Wissen vermitteln, Grundsätze und Standpunkte diskutieren, sowie Ansätze gemeinsamer Aktivitäten erarbeiten. Mit dem Projekt Antifajugendcamp Bayern wollen wir auch einen Beitrag zur Vernetzung und Koordination für breite antifaschistische Aktivitäten gegen das Auftreten der NPD anlässlich der Landtagswahlen 2008 leisten.
Geplant sind Berichte und Gespräche mit Zeitzeugen über Verfolgung und Widerstand, Podiumsdiskussionen, Informations- und Filmveranstaltungen, Referate und Workshops zu theoretischen und praktischen Fragen, über aktuelle Kampagnen und künftige Aktionen – aber auch Spaß, Kultur und ein Konzert. Es finden regelmäßige Vorbereitungstreffen statt, um weitere Themen einzubringen und aktuelle Informationen und Materialien auszutauschen.
Mehr Informationen:
Programm |
Bands |
Anmeldung
Internetseite zum Camp www.antifajugendcamp-bayern.de/
Nazis sind jetzt am 14. Juni in Marktheidenfeld
Wie erwartet wurde der Termin nur verschoben.Verschiedene Gruppen haben Proteste angekündigt.
Es soll auf jeden Fall
einen Infostand von 10-18 Uhr geben.
Quelle: http://www.wegmitnazis.de.vu/
Nazidemo in Marktheidenfeld vorerst abgesagt.
Nach unseren Informationen wurde die Demonstration der Neonazis in Marktheidenfeld abgesagt. Allerdings steht zu erwarten, dass dies nur aufgeschoben ist und wir im Zusammenhang mit dem NPD-Wahlantritt mit weiteren Provokationen in unserer Region, möglicherweise auch in Marktheidenfeld, rechnen müssen.
12. April 2008Naziaufmarsch in Marktheidenfeld [abgesagt - Red. 8.April 2008] |
Am Sonntag den 12.April, 12:15Uhr haben Nazis eine Demonstration in Marktheidenfeld, Adenauerplatz, angemeldet. Sie wurde mittlerweile, trotz einer Unterschriftensammlung, genehmigt. Die Stadt setzt auf symbolische Aktionen und Nichtbeachtung.
Nazis ins Leere laufen lassen?
Bei einem Treffen von Polizei, Stadt und Interessierten wurden mögliche Aktionen diskutiert und besprochen. Als "neu" wurde die Idee der "evakuierten" Stadt eingebracht. Zu einem entschiedenen Entgegenstellen konnte man sich nicht durchringen. Verantwortliche der Stadt möchten keine Gegendemonstration.
Statt Gegendemonstration symbolische Aktionen
Statt dessen sollen symbolische Aktionen unter dem allgemeinen Motto "Marktheidenfeld ist bunt" statt finden. Am Vorabend sollen Kerzen für Toleranz auf dem Adenauerplatz entzündet werden. Die Anwohner werden aufgerufen durch Transparente Ihren Protest zu äußern. Nach der Schlusskundgebung der Rechtsradikalen soll der Platz symbolisch gefegt werden. Zudem verfasste der Stadtrat eine Resolution . Die Versammlung der Nazis soll, nach der Vorstellung vieler Teilnehmer der Veranstaltung, mit Nichtachtung gestraft werden.
Doch noch eine Gegendemonstration?
Der "Verein für Fremdenfreundlichkeit gegen Rassismus" hält sich die Option der Anmeldung einer Gegendemonstration offen und wird dies bei seinem nächsten Treffen diskutieren.
Mainpost 4.April 2008 - MARKTHEIDENFELD/LOHR > Vollständiger Artikel
Demokraten gegen Rechts: Widerstand gegen Nazi-Demo formiert sich
...
Ordnungsamtsleiter Harald Michalke:
Beim Aufzug in der Stadt werden rund 200 Teilnehmer der Neo-Nazi-Szene erwartet. Geplant ist eine Aufstellung am alten Festplatz mit einer Auftaktkundgebung um die Mittagszeit. Gegen 12.15 Uhr wird ein Demonstrationszug bis zum Adenauerplatz führen, wo eine weitere Kundgebung geplant ist. Anschließend geht es auf anderen Straßen zurück zum Festplatz zur Schlusskundgebung. Gegen 16.45 Uhr wird die Veranstaltung beendet.
Der Verein für «Fremdenfreundlichkeit gegen Rassismus» sammelte Unterschriften und forderte die Verwaltung auf, die Genehmigung zu versagen - sie wurde dennoch genehmigt.
abgeschrieben > «Nachrichten aus Hassfurt»
MSP-Marktheidenfeld: Grein genehmigt Naziaufmarsch
Der scheidende Main-Spessart Landrat Armin Grein hat den Naziaufmarsch am Samstag, den 12. April 2008 in Markt-heidenfeld bei Würz-burg genehmigt. Er sehe keine Möglich-keit die Veranstaltung zu untersagen .... mehr
Weitere Seiten mit Informationen:
So. 13.April
Fahrt zum KZ Buchenwald - Internationales Jugendtreffen
Der VVN-BdA fährt mit einem Bus zur Gedenkfeier zur Selbstbefreiung des KZs Buchenwald. Zeitgleich findet ein Internationales Jugendtreffen statt zu dem etwa 1000 Jugendliche aus ganz Europa erwartet werden.
Abfahrt aus Würzburg und Schweinfurt - Fahrkarten im Neuen Weg oder Colibri
Mehr Informationen bei www.wue3.de/vvn-bda
2. - 3. Okt. 2007 Antifaschistisches Camp in GräfenbergCamp gegen "Fackelmahnwache" der Nazis
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Mit Fackelmahnwache, Freibier und Kinderprogramm wollen Neonazis Gräfenberg 21 Stunden lang in Beschlag nehmen.
Das Bündnis "Gräfenberg ist bunt" organisiert ein Camp in der Nacht und ein Fest am Tag dagegen. Alle Antifaschisten sind eingeladen den Widerstand zu unterstützen. Es werden Campteilnehmer aus ganz Bayern, und darüber hinaus erwartet.
Mehr Infos unter www.graefenberg-ist-bunt.de
Hintergrund seit vielen Monaten melden Neofaschisten Aufmärsche in Gräfenberg an. Dort hat sich ein Antifaschistisches Bündnis gebildet, das der dumpfen, menschenfeindlichen Nazi-Propaganda kreativ und aktiv Widerstand entgegensetzt. Lassen wir die Gräfenberger nicht allein. Kommt zum Camp!
Was bisher in Gräfenberg geschah ...
Antifaschismus ist mehr als eine Gegenbewegung
Die Wurzel des Faschismus ausreißen, Kapitalismus abschaffen.
"Für eine Welt des Friedens und der Freiheit":
Im Sinn des Schwurs der befreiten Gefangenen des KZ Buchenwald
setzen wir uns ein für:
- die Entschädigung aller NS-Opfer
- ein wirklichkeitsgetreues Geschichtsverständnis
- Gleichberechtigung
- die Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig von Herkunft und Hautfarbe
- die Wiedereinführung eines humanen Asylrechts
- soziale Gerechtigkeit bei uns und eine gerechte Weltwirtschaftsordnung.
- ehrendes Gedenken für die Opfer des NS-Regimes
Wir wollen eine Welt in der
- die Menschen dort leben können wo sie möchten
- es keine Diskriminierung wegen Herkunft oder Hautfarbe mehr gibt
- Gleichberechtigung herrscht
- kein Platz mehr für Imperialismus, Krieg und Unterdrückung ist
- es weder Homophobie noch Sexismus gibt
- Rechte Gruppierungen aller Art geächtet sind



